Vermehrung von Effektiven Mikroorganismen (Effektive MO)

Die Herstellung von vermehrten effektiven Mikroorganismen  Unter vermehrten Effektiven Mikroorganismen versteht man die vermehrte Form der Urlösung.

Man vermehrt Zuckerrohrmelasse und eine Urlösung zum Beispiel die Urlösung Effektive  Mikroorganismen aus Österreich, FKE, oder zum Beispiel EM1 über mindestens 7 Tag bei ca. 35 Grad.

Es ist egal, welche dieser Urlösungen Sie nutzen. Die Urlösung ist eine sehr stabile Lösung, die sehr lange haltbar ist, aber genauso benutzt werden kann, die vermehrte oder aktivierte Form. Entgegen vielen Beschreibungen muss die Urlösung nicht zwingend aktiviert werden um diese zu nutzen. Wir empfehlen immer die Effektiven MO selber herzustellten, da der Liter dann nur noch ca.1,-€ kostet und Sie Effektiven MO in der vollen Bandbreite nutzen können, ohne dafür viel Geld auszugeben. Es macht sogar Spaß zuzusehen wie die Mikroben „blubbern“ und das vermehrte Produkt entsteht. Der Aufwand für die Zubereitung beschränkt sich auf wenige Minuten.

• Nutzen Sie für die Effektiven MO Herstellung möglichst ein mit grauen Pipes über Nacht aktiviertes Wasser, -kein Umkehrosmosewasser verwenden (ist zu sauer)! • Sie benötigen:  (Im Fermenter-Einseigerset ist alles enthalten! ) Fermenter für 3 Liter, 5 Liter oder 10 Liter mit Gärröhrchen und Heizstab. Weiterhin benötigen Sie: Urlösung, Melasse, 15 graue Pipes, PH-Papier.

  1. 3 Liter Fermenter 90 ml -Urlösung 90 ml Melasse
  2. 5 Liter Fermenter 150 ml -Urlösung 150 ml Melasse
  3. 10 Liter Fermenter 300 ml -Urlösung 300 ml Melasse

Fermenterbeschreibung: Die Temperatur beim Heizstab ist bereits eingestellt und muss nicht verändert werden. Der Kanister wird stehend verwendet.
• Spülen Sie den Kanister mit klarem Wasser aus. Füllen Sie diesen nun entsprechend den Mengenangaben zur-Herstellung
• Lösen Sie dazu 3% Melasse auf, indem Sie diese in einen Messbecher geben und mit ca. 60-90 Grad heißem Wasser übergießen und umrühren. Geben Sie die aufgelöste Melasse in den Kanister.
• Füllen Sie den Kanister jetzt mit handwarmem Wasser (30-40 Grad) bis zu ca.2/3 des Fassungsvermögens auf. Dann geben Sie 3% Urlösung hinein und schütteln den Kanister, um die Bestandteile zu vermengen.
• Geben Sie die 15 Pipes in den Kanister.
• Füllen Sie den Kanister bis ca. 2 cm vor dem Kanister- Ende mit handwarmen Wasser auf. Der Kanister kann anfangs nicht ganz voll gemacht werden, da der Heizstab Wasser verdrängt. Schließen Sie nun den Kanister mit der Deckel-Heizstabkonstruktion.
• Jetzt können Sie durch die Öffnung für das Gärröhrchen weiteres Wasser einfüllen. Geben Sie etwas Wasser in das Gärröhrchen und stecken es dann in die vorgesehene Öffnung am oberen Rand des Kanisters. Passen Sie auf, dass das Gärröhrchen nicht in der Flüssigkeit steht, da ansonsten durch den Gärprozess Flüssigkeit nach außen gelangen kann.
• Schließen Sie nun den Fermenter an den Strom an. Bitte beachten Sie:
• Suchen Sie sich einen geeigneten Standplatz( nicht in der Nähe größerer Stromquellen, wie zum Beispiel Verteilerkästen im Keller) wo der Fermenter 7 Tage stehen kann .
• Versuchen Sie große „Kältebrücken“ zu vermeiden. Die Außentemperatur sollte nicht unter 15 Grad liegen. Effektiven MO müssen mindestens 7 Tage fermentieren, auch wenn der PH-Wert von ca.3,4 vorher erreicht werden sollte,sind die Effektiven MO nicht fertig. • Füllen Sie die fertigen Effektiven MO Flaschen ab. Geben Sie pro Liter möglichst 1-5 graue Pipes und 1 ml Greengold pro Liter dazu.
• Die Pipes sollten Sie nach Herstellung abspülen und immer wieder  nutzen. • Mit dem PH-Papier kontrollieren Sie nach 7 Tagen, ob der PH- Wert stimmt. Dieser sollte zwischen 3,2 und max. 3,8 liegen.
• Sie müssen immer die Menge herstellen, für die der Kanister gedacht ist (zum Beispiel 3 Liter Kanister immer 3 Liter herstellen usw.). Sie können also keine kleineren Mengen herstellen.
• Sollten Sie graue Pipes nach Fertigstellung des  in die Flaschen legen wollen, müssen Sie diese grauen Pipes zusätzlich zum Einsteigerset erwerben, genauso wie das Greengold.
• Weiße Flocken, die auf dem  Ansatz entstehen können sind nur ungefährliche Hefen, die sich entwickeln, wenn  Effektiven MO in Kontakt mit Sauerstoff kommen. Zum Einsteigeset gehören: Fermenter mit Gärröhrchen und Heizstab, 1 Liter Urlösung, 1 Liter Melasse, 15 graue Pipes, 25 Blatt PH-Papier. Sie können Effektiven MO auch auf folgendem Wege herstellen:
• Sie kaufen sich im Baumarkt einen großen Malereimer mit Deckel und eine Aquarienheizung mit mindestens 50 Watt (stellen diese auf die höchste Temperatur ein) und einen Kanister Ihrer Wahl bzw. Fermentierflaschen
• Kaufen Sie sich im Shop oder Laden einen Fermentierdeckel mit Membran, der Luft raus- aber nicht hineinlässt.
• In den Rand des Malereimers machen Sie einen kleinen Schlitz, damit Sie das Kabel der Heizung dort hineinlegen können.
• Dann füllen Sie den Eimer etwa zu einem Drittel mit lauwarmen Wasser. • Da hinein legen Sie die Aquarienheizung, und stellen den Kanister mit dem schon beschriebenen -Ansatz und dem Fermentierdeckel in das Wasserbad. • Nun stecken Sie den Stecker der Aquarienheizung in die Steckdose und die Fermentation kann beginnen.
• Schließen Sie den Deckel des Eimers

Wirkungsbereiche von Effektiven Mikroorganismen

Die Wirkungsbereiche von Effektiven Mikroorganismen
1. Besiedlung mit EM
Wir schaffen durch die Besiedlung mit Effektiven Mikroorganismen – egal in welche Medien sie eingebracht werden – sei es der Boden, das Wasser, der Darm der Tiere oder des Menschen usw. ein aufbauendes regeneratives Milieu. In diesem Milieu können sich krankmachende, fäulniserregende degenerative Mikroorganismen nicht durchsetzen. Ganz nach dem Prinzip:“ da wo Effektive Mikroorganismen sind haben andere keinen Platz“, können sich krankmachende Keime nicht ausbreiten.’
2. Das Fermentationsprinzip
Die Fermentation bewirkt eine Umwandlung organischen Materials, wie dies z.B. bei der
Herstellung von Sauerkraut geschieht. Organische Rohstoffe werden in
Fermentationsprozessen durch Effektive Mikroorganismen aufgeschlossen und zu nützlichen Stoffen umgewandelt. Während dieses Prozesses, bei dem bestimmte Temperaturen, eine ausreichende Menge von positiven Mikroorganismen (EM), Futter für diese und ein entsprechendes Milieu vorhanden sein müssen, entstehen bioaktive Substanzen.
Die Effektiven Mikroorganismen (EM) produzieren sehr energiereiche, von anderen
Lebewesen leicht verwertbare Stoffe, wie z.B. organische Säuren, Alkohole, Zucker,
Aminosäuren, und Antioxidantien (u.a. Vitamin E, Flavanoide usw.).
3. Die Übertragung von Schwingungsinformationen
Für alle Menschen, die sich schon einmal mit Schwingungsübertragungen beschäftigt haben, ist das Verständnis für die Übertragung der positiven Schwingungen von EM, nicht sonderlich kompliziert.
Effektive Mikroorganismen erzeugen durch ihre Stoffwechselaktivitäten und über
Resonanzschwingungen ein Milieu, in dem regenerative Prozesse verstärkt stattfinden können.
Die von EM ausgehenden positiven Informationen und Schwingungen greifen in die sie
umgebenden Lebensprozesse ein und wandeln sie in gleich schwingende Energieträger um. Dadurch regen EM in ihrer Umgebung positive Kräfte an und fördern somit das Wachstum und Gedeihen auf vielen Gebieten. Diese Resonanzschwingungen sind in allen Produkten vorhanden. Speziell zur Schwingungsübertragung wurde die EM-Keramik entwickelt.

Effektive Mikroorganismen- was ist das ?

EM ist die Abkürzung des Begriffs Effektive Mikroorganismen.

EM wurde in Japan entdeckt und wird seit 1982 internationale angewendet.

EM ist eine Multimikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthesebakterien, Hefen, und fermentaktiven Pilzen, von denen die meisten für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden oder darin vorkommen. (Sauerkraut, Bier, Jogurt)

Wird diese Mischung aus natürlich vorkommenden und nicht genveränderten Mikroorganismen mit organischem Material zusammengebracht , produzieren die Mikroorganismen eine Fülle von nützlichen Substanzen wie Vitamine, organische Säuren, mineralische Verbindungen und unterschiedliche Antioxidantien.Die perfekte Symbiose der Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative Kräfte, die in unterschiedlichsten Milieus zum Teil ganz überraschende Wirkungen entwickeln.

Diese Wirkungen werden in der EM Technologie zur praktischen Anwendung gebracht. Ursprünglich als Alternative zum Einsatz von chemischen Mitteln in der Landwirtschaft entwickelt , wird EM heute weltweit auch für die Bereiche Umwelt, Industrie und Gesundheit eingesetzt.

Beim Einsatz in der Landwirtschaft fördert EM eine schnelle Vermehrung von nützlichen Mikroorganismen –eine Voraussetzung für die Schaffung von gesunden Böden und somit optimalen Wachstumsbedingungen für jede Art von Pflanzen. Es wird dadurch möglich, hohe Erträge von qualitativ hochwertigen Pflanzen und Früchten zu erzielen. EM schafft ein gutes mikrobielles Gleichgewicht und trägt so dazu bei, pathogene Organismen zu unterdrücken und nützliche zu unterstützen.

In der Tierzucht und Haltung kann so ein gesundes Umfeld erzeugt werden, insbesondere durch verminderten Einsatz von Antibiotika und Chemikalien. Mit EM fermentierte organische Materialien als Futterzusatz tragen zudem zur Tiergesundheit bei.

Durch die Behandlung mit EM können organische Abfälle statt zur Fäulnis über die Fermentation zu Wertstoffen umgewandelt werden.Dies kommt nicht nur bei tierischen Abfällen, sondern auch bei Hausmüll, Kompost und Abwässern zum Tragen. Unangenehme und schädliche Gerüche werden zurückgedrängt oder vollständig vermieten.(Bokashi)

Im Umweltbereich kann durch den Einsatz von EM  die Artenvielfalt in unterschiedlichen Ökosystemen gefördert werden.In Gewässern beschleunigt EM den Abbau von Sedimenten und verbessert die Wasserqualität.

Im Haushalt wird EM für vielerlei Bereiche benutzt, wie ein Hausmittel: von der Verbesserung des Raumklimas über alle Reinigungsarten bis hin zur Behandlung des organischen Abfalls und dem Einsatz auf Balkon und Garten.

Als Basis für andere Produkte wie spezielle Reiniger als Zusatz für Ton und Baumaterialien, für Farben und Lacke wird EM mittlerweile ebenfalls mit Erfolg eingesetzt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass EM überall, wo es eingesetzt wird, die Lebenskraft und Gesundheit stärkt und krankmachende Prozesse verhindert